Koni KölblKoni Kölbl

«Gute Reiseerlebnisse, interessante Begegnungen mit fremden Menschen, grossartige Abenteuer und erfüllte Stimmungen lassen sich nicht planen. Sie kommen unverhofft für alle, deren Offenheit es zulässt…»

Berufserfahrung

  • 1989 – 1992: Mitarbeiter Globetrotter Travel Service AG, Bern
  • 1992 – 2002: Gründung und Co-Geschäftsleitung Reise Service Imagine GmbH, Bern
  • 2002 – 2003: Teilzeit Mitarbeit bei Para Travel GmbH, Freiburg. Teilzeit Hausmann.
  • 2003 – Gründung und Leitung Travel-Solutions GmbH, Bern

Reiseerfahrung

Europa: Griechenland, Kroatien (inkl. Segeln), Kanarische Inseln (La Gomera, El Hierro, Teneriffa), Frankreich, Italien, Skandinavien allgemein, Irland. Nordamerika: USA (Alaska, New York, Westen, Route 66, Hawaii), Kanada (Yukon, British Columbia, Ontario, Québec). Zentralamerika und Karibik: Mexiko, Guatemala, Belize, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica (15x), Panama, Segeltörn in der Karibik, Kuba. Südamerika: Ecuador (inkl. Galapagos), Argentinien, Brasilien. Asien: Indien, Sri Lanka, Burma, Thailand, Singapore, China, Hongkong, Mongolei. Afrika: Südafrika (6x), Botswana, Zimbabwe, Namibia (3x), Swaziland, Mozambique, Kamerun, Senegal, Gambia, Burkina Faso, Togo, Algerien, Marokko. Indischer Ozean: Madagaskar, Mauritius. Ozeanien und Pazifik: Australien (15x), Neuseeland (13x), Fiji, Tonga, Samoa.

Reisebericht

In den 80er Jahren packte ich erstmals für längere Zeit meinen Rucksack. Es kam mir damals so vor, als ob ich eine “Türe ins Ungewisse” öffnen würde, denn schliesslich war es der erste “grosse Trip”. Hauptsache war für mich zu diesem Zeitpunkt: “Nix wie weg” und mit dem Ersparten so lange wie nur möglich auf Achse bleiben … Weitere längere Reisen folgten; per Fahrrad in Costa Rica, auf eigene Faust durch Westafrika und Mittelamerika, Reiseleitungen in die Algerische Sahara und in die Argentinische Pampa.

Es kamen für mich andere Werte, andere Reisegründe und Reisearten zum Vorschein; ich sah nun den Sinn des Reisens mit anderen Augen. Durch den Sprung in die berufliche Selbständigkeit im Jahre 1992 kam keine Ruhe in meine Reiselust. Und heute kann ich mein Fernweh nicht nur aktiv, sondern auch durch passives Reisen stillen; schliesslich schaue ich mit den Augen und dem Herzen des Reiseberaters und somit wird ein Reiseprojekt einer Kundin oder eines Kunden auch zum kleinen, eigenen Traum.

Ja, Reisen ist die Chance, etwas zu erleben. Aber Reisen ist für mich vor allem auch die Chance, von den “Bereisten” viel zu lernen. Schliesslich gibt es der Menschheit Chancen zum Austauschen und Öffnen von Horizonten. Auch damit kann man dem Weltfrieden einen kleinen Schritt näher kommen.

 

«Stell Dir vor, Reisen ist die Chance, etwas zu erleben: Dann bist Du hier in Afrika gerade richtig!», das sagte mir einst ein alter Mann in Burkina Faso. «Denk aber immer daran, dass Du es nie schaffen wirst, als Gast in unserem Land ganz auf unserer Ebene zu leben. Du kannst uns vielleicht verstehen, Du kannst bei Einheimischen wohnen und einheimisch essen. Wenn Du jedoch krank würdest, hättest Du aber immer noch ein Flugticket in der Tasche oder es würden Dich Bruder, Vater oder Mutter von hier heraus holen, denn Du hast die Chance, von einer anderen Welt zu stammen …»

Diese Aussage hat mich während Jahren manchmal verfolgt, manchmal begleitet. Sie ist für mich der Inbegriff jeder Begegnung mit Menschen aus der sogenannten “Dritten Welt”.